SNEAKERS & STREETWEAR

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streetwear
PUMA X JIL SANDER AW26: Die Rückkehr wird zur Garderobe

Die Geschichte zwischen PUMA und Jil Sander ist älter als der aktuelle Low-Profile-Sneaker-Zyklus. Schon 1998 übersetzten beide Seiten Sportschuhe in luxuriösere Leder-Sneaker. Nach dem Neustart mit KING AVANTI 2025 und K-STREET im Frühjahr 2026 wird die Partnerschaft für Autumn/Winter 2026 erstmals zu einer vollständigen Garderobe. Neben Speedcat und Suede steht nun auch der T7 Tracksuit im Zentrum – nicht als Logo-Collab, sondern als Übung in Material, Proportion und bewusstem Weglassen.
Der „Ambient Sky“ zieht die Climacool-1-Silhouette mit einem vollflächigen Wetterkarten-Print auf Neopren Richtung Surf-Kultur.
BRAND
["PUMA","JIL SANDER"]
KOMPAKT
PUMA X JIL SANDER erweitern ihre Zusammenarbeit für AW26 erstmals um Bekleidung. Die Kollektion kombiniert einen neu geschnittenen T7 Tracksuit aus Bi-Stretch-Wolle mit Leder-Versionen von Speedcat und Suede. Der Drop startete am 23. Oktober 2026 bei PUMA und Jil Sander und folgte am 24. Oktober bei ausgewählten Händlern.
RELEASE
Von 1998 bis AW26: Die Idee war früh
PUMA X JIL SANDER gehören zu den Partnerschaften, die rückblickend deutlich moderner wirken, als ihr Startdatum vermuten lässt. 1998 nahm Jil Sander Fußballschuhe aus dem PUMA-Archiv und übersetzte sie in luxuriösere Leder-Sneaker. Die Verbindung aus Sportswear und Mode war damals weniger selbstverständlich als heute.
Unter Simone Bellotti wurde die Zusammenarbeit 2025 mit dem KING AVANTI reaktiviert, im April 2026 folgte der K-STREET. AW26 ist nun das dritte Kapitel der neuen Phase – und der Moment, in dem die Partnerschaft erstmals über Schuhe hinausgeht.
Der T7 wird zum eigentlichen Statement
Das überraschendste Stück ist deshalb nicht der Sneaker, sondern der T7 Tracksuit. Jil Sander gibt der 1968 eingeführten PUMA-Linie eine boxy geschnittene Jacke und schmal zulaufende Hose. Statt klassischem Track-Material kommt eine exklusiv entwickelte Bi-Stretch-Wolle zum Einsatz, die laut PUMA fließend, strukturiert, atmungsaktiv und temperaturregulierend sein soll.
Club Navy, silberfarbener Reißverschluss und kleines Co-Branding halten die Oberfläche ruhig. Der Trainingsanzug wird nicht als nostalgisches Sportstück verkleidet, sondern über Stoff und Proportion neu definiert.
Speedcat: weniger Motorsport, mehr Lederschuh
Beim Speedcat greift Bellotti auf das ursprüngliche JIL-SANDER-PUMA-Archivdesign zurück. Die AW26-Versionen erscheinen komplett in schwarzem beziehungsweise weißem Leder, erhalten ein durchgehendes Lederfutter und ein handwerklich ausgearbeitetes Fersendetail. Der schwarze Speedcat kostet im deutschen PUMA-Shop 429,95 Euro.

Der Suede wird am stärksten reduziert
Noch deutlicher ist die Bearbeitung beim Suede. Das Modell bleibt weiß, wird aber in Premium-Leder umgesetzt und bekommt eine verfeinerte Außensohle, verdeckte Schnürung und Lederfutter. Im deutschen PUMA-Shop liegt auch dieser Schuh bei 429,95 Euro.
Das Interessante ist die Abwesenheit des erwartbaren Effekts. Keine aggressive neue Sohle, kein übergroßes Co-Branding, keine konstruierte Seltenheit als Hauptidee. Die Veränderung sitzt in der Art, wie ein vertrauter Schuh Material und Linienführung trägt.

Eine Kollaboration, die bewusst langsamer aussieht
Die Kampagne setzt Meadow Walker und Barry Lawson in hohes Gras und Wildblumen. Fotograf Guen Fiore und Filmemacherin Lisa Rovner inszenieren damit genau den Kontrast, den Bellotti für die Kollektion beschreibt: Kleidung, die aus der Stadt kommen könnte, aber für Freizeit und Draußensein gedacht ist.
Der globale Launch über PUMA und JIL SANDER startete am 23. Oktober 2026 um 13 Uhr CEST; ausgewählte Händler folgten am 24. Oktober.
GTH Take
PUMA X JIL SANDER AW26 ist interessant, weil die Zusammenarbeit nach fast drei Jahrzehnten Geschichte nicht versucht, ihre Relevanz durch mehr Branding zu beweisen. Der Schritt zum T7 ist wichtiger als ein weiterer exklusiver Sneaker: Er macht aus der Partnerschaft eine Garderobe. 430-Euro-Sportswear und -Sneaker sind natürlich ein sehr spezielles Angebot. Aber gestalterisch ist die Zurückhaltung konsequenter als viele Kollaborationen, die jede Saison eine neue Story erfinden müssen.
SIDENOTE
Der T7 ist für diese Zusammenarbeit mehr als ein beliebiger Tracksuit. PUMA führte die Linie 1968 als erste Apparel-Serie der Marke ein; der Name verweist auf den sieben Zentimeter breiten Formstrip. Jil Sander ersetzt die klassische Trainingsanzug-Logik nun durch eine boxy Jacke und schmalere Hose aus eigens entwickelter Bi-Stretch-Wolle.
PUMA X JIL SANDER AW26
collaboration
PUMA X JIL SANDER AW26
Die Geschichte zwischen PUMA und Jil Sander ist älter als der aktuelle Low-Profile-Sneaker-Zyklus. Schon 1998 übersetzten beide Seiten Sportschuhe in luxuriösere Leder-Sneaker. Nach dem Neustart mit KING AVANTI 2025 und K-STREET im Frühjahr 2026 wird die Partnerschaft für Autumn/Winter 2026 erstmals zu einer vollständigen Garderobe. Neben Speedcat und Suede steht nun auch der T7 Tracksuit im Zentrum – nicht als Logo-Collab, sondern als Übung in Material, Proportion und bewusstem Weglassen.
Der Speedcat wird für AW26 als reduzierte Leder-Reissue mit vollwertigem Lederfutter und Bellotti-Fersendetail neu gelesen.
BRANDS
KOMPAKT
PUMA X JIL SANDER erweitern ihre Zusammenarbeit für AW26 erstmals um Bekleidung. Die Kollektion kombiniert einen neu geschnittenen T7 Tracksuit aus Bi-Stretch-Wolle mit Leder-Versionen von Speedcat und Suede. Der Drop startete am 23. Oktober 2026 bei PUMA und Jil Sander und folgte am 24. Oktober bei ausgewählten Händlern.
Von 1998 bis AW26: Die Idee war früh
PUMA X JIL SANDER gehören zu den Partnerschaften, die rückblickend deutlich moderner wirken, als ihr Startdatum vermuten lässt. 1998 nahm Jil Sander Fußballschuhe aus dem PUMA-Archiv und übersetzte sie in luxuriösere Leder-Sneaker. Die Verbindung aus Sportswear und Mode war damals weniger selbstverständlich als heute.
Unter Simone Bellotti wurde die Zusammenarbeit 2025 mit dem KING AVANTI reaktiviert, im April 2026 folgte der K-STREET. AW26 ist nun das dritte Kapitel der neuen Phase – und der Moment, in dem die Partnerschaft erstmals über Schuhe hinausgeht.
Der T7 wird zum eigentlichen Statement
Das überraschendste Stück ist deshalb nicht der Sneaker, sondern der T7 Tracksuit. Jil Sander gibt der 1968 eingeführten PUMA-Linie eine boxy geschnittene Jacke und schmal zulaufende Hose. Statt klassischem Track-Material kommt eine exklusiv entwickelte Bi-Stretch-Wolle zum Einsatz, die laut PUMA fließend, strukturiert, atmungsaktiv und temperaturregulierend sein soll.
Club Navy, silberfarbener Reißverschluss und kleines Co-Branding halten die Oberfläche ruhig. Der Trainingsanzug wird nicht als nostalgisches Sportstück verkleidet, sondern über Stoff und Proportion neu definiert.
Speedcat: weniger Motorsport, mehr Lederschuh
Beim Speedcat greift Bellotti auf das ursprüngliche JIL-SANDER-PUMA-Archivdesign zurück. Die AW26-Versionen erscheinen komplett in schwarzem beziehungsweise weißem Leder, erhalten ein durchgehendes Lederfutter und ein handwerklich ausgearbeitetes Fersendetail. Der schwarze Speedcat kostet im deutschen PUMA-Shop 429,95 Euro.

Der Suede wird am stärksten reduziert
Noch deutlicher ist die Bearbeitung beim Suede. Das Modell bleibt weiß, wird aber in Premium-Leder umgesetzt und bekommt eine verfeinerte Außensohle, verdeckte Schnürung und Lederfutter. Im deutschen PUMA-Shop liegt auch dieser Schuh bei 429,95 Euro.
Das Interessante ist die Abwesenheit des erwartbaren Effekts. Keine aggressive neue Sohle, kein übergroßes Co-Branding, keine konstruierte Seltenheit als Hauptidee. Die Veränderung sitzt in der Art, wie ein vertrauter Schuh Material und Linienführung trägt.

Eine Kollaboration, die bewusst langsamer aussieht
Die Kampagne setzt Meadow Walker und Barry Lawson in hohes Gras und Wildblumen. Fotograf Guen Fiore und Filmemacherin Lisa Rovner inszenieren damit genau den Kontrast, den Bellotti für die Kollektion beschreibt: Kleidung, die aus der Stadt kommen könnte, aber für Freizeit und Draußensein gedacht ist.
Der globale Launch über PUMA und JIL SANDER startete am 23. Oktober 2026 um 13 Uhr CEST; ausgewählte Händler folgten am 24. Oktober.
GTH Take
PUMA X JIL SANDER AW26 ist interessant, weil die Zusammenarbeit nach fast drei Jahrzehnten Geschichte nicht versucht, ihre Relevanz durch mehr Branding zu beweisen. Der Schritt zum T7 ist wichtiger als ein weiterer exklusiver Sneaker: Er macht aus der Partnerschaft eine Garderobe. 430-Euro-Sportswear und -Sneaker sind natürlich ein sehr spezielles Angebot. Aber gestalterisch ist die Zurückhaltung konsequenter als viele Kollaborationen, die jede Saison eine neue Story erfinden müssen.

PUMA X JIL SANDER AW26: Die Rückkehr wird zur Garderobe
PUMA X JIL SANDER AW26

PUMA X JIL SANDER AW26: Die Rückkehr wird zur Garderobe
Die Geschichte zwischen PUMA und Jil Sander ist älter als der aktuelle Low-Profile-Sneaker-Zyklus. Schon 1998 übersetzten beide Seiten Sportschuhe in luxuriösere Leder-Sneaker. Nach dem Neustart mit KING AVANTI 2025 und K-STREET im Frühjahr 2026 wird die Partnerschaft für Autumn/Winter 2026 erstmals zu einer vollständigen Garderobe. Neben Speedcat und Suede steht nun auch der T7 Tracksuit im Zentrum – nicht als Logo-Collab, sondern als Übung in Material, Proportion und bewusstem Weglassen.
Von 1998 bis AW26: Die Idee war früh
PUMA X JIL SANDER gehören zu den Partnerschaften, die rückblickend deutlich moderner wirken, als ihr Startdatum vermuten lässt. 1998 nahm Jil Sander Fußballschuhe aus dem PUMA-Archiv und übersetzte sie in luxuriösere Leder-Sneaker. Die Verbindung aus Sportswear und Mode war damals weniger selbstverständlich als heute.
Unter Simone Bellotti wurde die Zusammenarbeit 2025 mit dem KING AVANTI reaktiviert, im April 2026 folgte der K-STREET. AW26 ist nun das dritte Kapitel der neuen Phase – und der Moment, in dem die Partnerschaft erstmals über Schuhe hinausgeht.
Der T7 wird zum eigentlichen Statement
Das überraschendste Stück ist deshalb nicht der Sneaker, sondern der T7 Tracksuit. Jil Sander gibt der 1968 eingeführten PUMA-Linie eine boxy geschnittene Jacke und schmal zulaufende Hose. Statt klassischem Track-Material kommt eine exklusiv entwickelte Bi-Stretch-Wolle zum Einsatz, die laut PUMA fließend, strukturiert, atmungsaktiv und temperaturregulierend sein soll.
Club Navy, silberfarbener Reißverschluss und kleines Co-Branding halten die Oberfläche ruhig. Der Trainingsanzug wird nicht als nostalgisches Sportstück verkleidet, sondern über Stoff und Proportion neu definiert.
Speedcat: weniger Motorsport, mehr Lederschuh
Beim Speedcat greift Bellotti auf das ursprüngliche JIL-SANDER-PUMA-Archivdesign zurück. Die AW26-Versionen erscheinen komplett in schwarzem beziehungsweise weißem Leder, erhalten ein durchgehendes Lederfutter und ein handwerklich ausgearbeitetes Fersendetail. Der schwarze Speedcat kostet im deutschen PUMA-Shop 429,95 Euro.

Der Suede wird am stärksten reduziert
Noch deutlicher ist die Bearbeitung beim Suede. Das Modell bleibt weiß, wird aber in Premium-Leder umgesetzt und bekommt eine verfeinerte Außensohle, verdeckte Schnürung und Lederfutter. Im deutschen PUMA-Shop liegt auch dieser Schuh bei 429,95 Euro.
Das Interessante ist die Abwesenheit des erwartbaren Effekts. Keine aggressive neue Sohle, kein übergroßes Co-Branding, keine konstruierte Seltenheit als Hauptidee. Die Veränderung sitzt in der Art, wie ein vertrauter Schuh Material und Linienführung trägt.

Eine Kollaboration, die bewusst langsamer aussieht
Die Kampagne setzt Meadow Walker und Barry Lawson in hohes Gras und Wildblumen. Fotograf Guen Fiore und Filmemacherin Lisa Rovner inszenieren damit genau den Kontrast, den Bellotti für die Kollektion beschreibt: Kleidung, die aus der Stadt kommen könnte, aber für Freizeit und Draußensein gedacht ist.
Der globale Launch über PUMA und JIL SANDER startete am 23. Oktober 2026 um 13 Uhr CEST; ausgewählte Händler folgten am 24. Oktober.
GTH Take
PUMA X JIL SANDER AW26 ist interessant, weil die Zusammenarbeit nach fast drei Jahrzehnten Geschichte nicht versucht, ihre Relevanz durch mehr Branding zu beweisen. Der Schritt zum T7 ist wichtiger als ein weiterer exklusiver Sneaker: Er macht aus der Partnerschaft eine Garderobe. 430-Euro-Sportswear und -Sneaker sind natürlich ein sehr spezielles Angebot. Aber gestalterisch ist die Zurückhaltung konsequenter als viele Kollaborationen, die jede Saison eine neue Story erfinden müssen.
BRAND
["PUMA","JIL SANDER"]
SIDENOTE
Der T7 ist für diese Zusammenarbeit mehr als ein beliebiger Tracksuit. PUMA führte die Linie 1968 als erste Apparel-Serie der Marke ein; der Name verweist auf den sieben Zentimeter breiten Formstrip. Jil Sander ersetzt die klassische Trainingsanzug-Logik nun durch eine boxy Jacke und schmalere Hose aus eigens entwickelter Bi-Stretch-Wolle.
KOMPAKT
PUMA X JIL SANDER erweitern ihre Zusammenarbeit für AW26 erstmals um Bekleidung. Die Kollektion kombiniert einen neu geschnittenen T7 Tracksuit aus Bi-Stretch-Wolle mit Leder-Versionen von Speedcat und Suede. Der Drop startete am 23. Oktober 2026 bei PUMA und Jil Sander und folgte am 24. Oktober bei ausgewählten Händlern.
Der Speedcat wird für AW26 als reduzierte Leder-Reissue mit vollwertigem Lederfutter und Bellotti-Fersendetail neu gelesen.
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